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Brustkrebs in den Medien
Hier stellen wir Ihnen verschiedene Medien vor, die das Thema Brustkrebs und / oder das Thema Krebs allgemein behandeln. Nicht nur in wissenschaftlicher Literatur, auch in Belletristik und Filmen wird das Thema Brustkrebs oder Krebs aufgegriffen. So steht mal ein individuelles Schicksal im Vordergrund, mal werden die Auswirkungen der Chemotherapie gezeigt, mal setzen sich die AutorInnen mit essentiellen (Über-)Lebensfragen auseinander. Die von uns angebotene Auswahl bietet nur einen Bruchteil der verfügbaren Literatur, Zeitschriften und Filme und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Außerdem spiegelt sie nicht unsere Vorlieben wider, sondern gibt lediglich einen Einblick in die Fülle der angeboteten Medien. Wir haben alle Hinweise kurz kommentiert, damit Sie sich einen raschen Überblick verschaffen können.

Sachbücher
Lilo Berg: Brustkrebs - Wissen gegen die Angst. Kunstmann Verlag 2000.
Das kompetente und sensible Handbuch informiert über den neuesten Stand der Forschung und zeigt zugleich, wie man sich ein Netz von Hilfen knüpfen kann: in der Familie, unter Freunden, durch Selbsthilfegruppen. Darüber hinaus werden Diagnoseverfahren und Operationstechniken, Hormontherapie, biologische Behandlungen, Wiederaufbau, Nachsorge, Partnerschaftsprobleme und Versicherungsfragen verständlich erklärt.

Dietrich Beyersdorff: Biologische Wege zur Krebsabwehr. Komplementäre, ganzheitliche Krebstherapien. Haug Verlag 1999.
Alle wichtigen Möglichkeiten der biologischen Krebsabwehr werden vorgestellt, um das Immunsystem von KrebspatientInnen zu stärken und die schulmedizinische Behandlung zu ergänzen.

Hermann Delbrück: Brustkrebs. Rat und Hilfe für Betroffene und Angehörige. Kohlhammer Verlag 2001.
Der Leiter einer großen onkologischen Rehabilitationsklinik gibt allen Brustkrebspatientinnen sowie Mitbetroffenen aus Familie und Freundeskreis eine Hilfestellung beim Umgang mit der Krankheit. Es behandelt die Themen: Wie kommt es eigentlich zu Brustkrebs? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie kann das Risiko einer Wiedererkrankung verhindert werden? Welche beruflichen Konsequenzen ergeben sich aus der Erkrankung?

Volker Fintelmann: Krebssprechstunde. Ein Ratgeber zum Umgang mit einer Zeitkrankheit. Urachhaus 1994.
Dieser Band aus der anthroposophisch orientierten Reihe widmet sich allen Aspekten der Krebserkankung: medizinische Grundlagen, Diagnose, Therapien. Die Möglichkeiten der anthroposophisch erweiterten Medizin werden ausführlich dargestellt.

Silke Kirschning: Brustkrebs. Der Diagnoseprozess und die laute Sprachlosigkeit der Medizin. Eine soziologische Untersuchung. Verlag Leske und Budrich 2001.
Die Diagnose Brustkrebs zu stellen, ist für Ärztinnen und Ärzte nicht nur aus medizinischer Sicht schwierig. Doch wie gehen Ärztinnen und Ärzte um mit ihrer eigenen Betroffenheit, ihren Emotionen? Das Buch zeigt Ansätze auf, wie die Kommunikation zwischen ÄrztInnen und PatientInnen aus der heutigen Schieflage zu einem für beide Seiten positiveren Verständnis geführt werden kann.

Susan Love: Das Brustbuch. Limes Verlag 1996.
Ein besonders ausfühlicher und sehr gut erklärter Ratgeber zu allen Fragen zu Brustgesundheit und Brustkrebs. Der Klassiker ist empfehlenswert für alle, die ein großes Wissenbedürfnis haben und die eine kompetente Patientin sein möchten. Alle medizinschen und psychologischen Aspekte der Krankheit Brustkrebs werden einfühlsam und gut verständlich erläutert.

Judith McKay, Nancee Hirano: Chemotherapie: Informationen und Hilfen. Rororo 1995.
Die Autorinnen beantworten viele Fragen der Patientinnen zur Chemotherapie ausführlich und gut lesbar: Was passiert bei der Chemotherapie, wie kann ich mit Nebenwirkungen umgehen? Daneben finden die Leserinnen hilfreiche Tipps für den Alltag sowie Entspannungsübungen.

Ralph Moss: Fragwürdige Chemotherapie. Entscheidungshilfe für die Krebsbehandlung. Haug Verlag 1997.
Ein kritischer, sachlich fundierter Ratgeber, der mutig und verständlich erklärt, was Chemotherapie überhaupt ist, wann sie sinnvoll ist und wann nicht. Der Autor ist ein prominenter amerikanischer Medizinjournalist und Sprecher des Sloan-Kettering Cancer Center in New York.

Georg Schmidt: Schwerbehinderte und ihr Recht. Ein Ratgeber für Behinderte und ihre Angehörigen. Bund-Verlag 1997.
Ein informativer und umfassender Ratgeber, übersichtlich nach Sachgebieten geordnet und hilfreich bei allen Aspekten der Schwerbehinderung.

Sabine Thor-Wiedemann, Günther Wiedemann: Patientenratgeber Brustkrebs. Falken Verlag 1998.
Gut verständlicher Ratgeber zu allen wichtigen Fragen der Diagnose und Behandlung von Brustkrebs, anschaulich bebildert.

Richard Wagner: Brustkrebs und Iscador. Brustkrebs vermeiden, erkennen, behandeln, begleiten. Ein Handbuch in 313 Fragen und Antworten. Urachhaus 1999.
Der anthroposophische Krebsspezialist Dr. Wagner beantwortet Patientenfragen zu Brustkrebs. Er bespricht Risikofaktoren, weist auf mögliche schädigende Einflüsse hin und schildert die Eigenuntersuchungsmethoden. Alle Möglichkeiten der konventionellen wie auch der anthroposophisch erweiterten Medizin werden beschrieben, wobei ausführlich auf das Mistelpräparat Iscador eingegangen wird.

Susun S. Weed: BrustGesundheit. Naturheilkundliche Prävention und Begleittherapien bei Brustkrebs. Orlanda 1997.
Susun Weed wendet sich an Frauen, die die Gesundheit ihrer Brust erhalten wollen, ebenso wie an die, die an Brustkrebs erkrankt sind, mit Chemotherapie oder Strahlentherapie behandelt werden oder operiert wurden. Sie bietet viele Begleittherapien und ergänzende Medikamente, die Nebenwirkungen reduzieren und ein Wiederauftreten des Krebses möglicherweise verhindern können. Allen Frauen gibt sie Ratschläge für eine gesunde Lebensweise, bei der vor allem das seelische Gleichgewicht im Mittelpunkt steht. Sie empfiehlt eine ausgewogene Ernährung, Brustmassagen und immunstärkende Kräuter.

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Erfahrungsberichte und Biographien
Erfahrungsberichte von Angehörigen finden Sie auf unserer Seite Angehörige. Weiterhin finden Sie auf unserer Seite Erfahrungen einige persönliche Berichte von Frauen mit bzw. nach Brustkrebs.

Katrin Finke und Rainer Karchniwy: Erzähl mir doch nich, dasset nich jeht. Erinnerungen an Regine Hildebrandt. Mitteldeutscher Verlag 2002.

Biographie der Politikerin Regine Hildebrandt, die 2002 an den Folgen Ihrer Brustkrebserkrankung starb.

Anja Forbriger: Leben ist, wenn man trotzdem lacht. Heyne Verlag 2001.
Im ersten Teil ihres Buches erzählt die Gründerin des Inkanet Anja Forbriger von ihrer Lymphdrüsenkrebserkrankung, ihrer Behandlung und vor allem ihrer Suche nach Informationen im Internet. Um anderen KrebspatientInnen zu ermöglichen, sich ausführlich über ihre Krankheit zu informieren und die Behandlung kompetent mitzuverfolgen, hat sie im zweiten Teil des Buches hilfreiche Informationen für Krebskranke im Internet zusammengestellt.

Andrea Gabbard: Wir sind stärker als der Krebs. Sphinx Verlag 2001.
Siebzehn Brustkrebs-Überlebende besteigen gemeinsam den höchsten Berg Amerikas. Eine Geschichte voller Mut und Solidarität, eine Ode an das Leben.

Ursula Goldmann-Posch: Der Knoten über meinem Herzen, Therapien und andere Hilfen. Goldmann Verlag 2001.
Ein fundiertes Buch mit autobiographischen Aspekten und vielen ausführlichen Informationen zum Thema Brustkrebs.

Vera Isler-Leiner: Auch ich ... Erinnerungen. Verlag edition ost 2000.
Die Autorin versucht, nach einer Brustkrebs-Erkrankung den Verlust ihrer Weiblichkeit zu überwinden.

Audre Lorde: Auf Leben und Tod. Krebstagebuch. Orlanda Frauenverlag 1994.
Die Schriftstellerin Audre Lorde starb 1992 an den Folgen ihrer Brustkrebserkrankung. Ihre Aufzeichnungen vermitteln die Angst und zugleich die Kraft und Lebenslust der Autorin: Sie konfrontiert die Umgebung mit ihrer Krebserkrankung, indem sie keine Prothese trägt; sie ermuntert Frauen, nicht länger zu schweigen, fordert den Austausch von Erfahrungen und zeigt Wege auf, mit dem Erlebten anders als mit Schweigen, Klagen oder gar Verengungen fertig zu werden. Sie verknüpft eindrücklich ihre persönliche Geschichte mit gesundheits- und geschlechtspolitischen Forderungen.

Elisabeth Lückheide: Ich habe mir einen Olivenbaum versprochen. Verlag Peter Erd 1995.
Die erfolgreiche Produktmanagerin erkrankte zweimal an Krebs. Sie beschreibt, wie sie ihrem Krebs begegnet und ihn als Chance begreift für einen Neubeginn.

Ruth Picardie: Es wird mir fehlen, das Leben. Rowohlt 2001.
Die Journalistin Ruth Picardie bekommt mit 32 die Diagnose Brustkrebs - ihre Zwillinge sind gerade ein Jahr alt. Nach nur einem Jahr wird sie daran sterben. In zahlreichen Emails an Freunde und in einer Artikelserie bricht sie das Tabu und das Schweigen um Krebs in ironischer Sprache.

Annette Rexrodt von Fircks: ...und flüstere mir vom Leben. Wie ich den Krebs überwand. Ullstein-Verlag 2001.
Ein emotionaler, anrührender Überlebensbericht einer erst 35jährigen Brustkrebspatientin, die trotz deprimierender Prognose ihre Brustkrebserkrankung überlebt.

Andrea Sixt: Noch einmal lieben. Mein Weg vom Brustkrebs zur Wiederentdeckung der Weiblichkeit. Goldmann 2001.
Die Autorin setzt sich mit ihrer Brustkrebserkrankung und speziell auch mit dem Thema Partnerverlust durch den Krebs und dem Sich-neu-Verlieben auseinander.

Maxie Wander: Leben wär eine prima Alternative. Sammlung Luchterhand 1994
Eines der ersten deutschsprachigen Bücher zum Thema Brustkrebs aus der ehemaligen DDR. Ihr Mann Fred Wander hat aus dem literarischen Nachlass seiner Frau Briefe und Tagebuchauszüge ausgewählt, in denen sie über die einzelnen Stationen ihrer Krankheit berichtet, über ihr Erschrecken, ihre Hoffnungen, das Verschleiern und Verschleppen, über die ganze Ohnmacht und das Versagen der Medizin, aber auch ihrer Umgebung dieser Krankheit gegenüber.

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Belletristik und Kunstbücher
Katherine Forrest: Die Tote hinter der Nightwoodbar. Ariadne Krimi 1993.
Die Kommissarin Kate Delafield beginnt eine Affaire mit einer Zeugin, die an Brustkrebs erkrankt ist und deren Beziehung darüber auseinander ging.

Angela Hasse: Neun Frauen und Ich. Ein Buch über Brustkrebs, Heilung, Hoffnung und Erotik. Mikado 2000.
Ein Fotoband, der Frauen mit Brustkrebs sinnlich und lebensfroh zeigt. Die Frauen selbst kommentieren ihre Porträts und sprechen über die physischen und psychischen Spuren ihrer Krankheit.

Katharina Mouratidi: Brustkrebs - Portraits betroffener Frauen. Eine Fotoarbeit. b-books 2000.
Ein Bildband mit Überlegungen, Fotos mit Aussagen der dargestellten Interviews, Notizen, Gedanken zur Entstehung der Arbeit, Beiträgen von Angehörigen der Brustkrebs-Initiative.

Zeitschriften und Zeitungen
TAZ 05.07.02: Wissen macht stark, von Katrin Jäger

Die Brust, Clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit. Nr. 50
Beiträge zur Brust als Symbol und Organ als Download vom Feministischen Frauen Gesundheits Zentrum Berlin

Emma, Mai/Juni-Heft 2002: Leitartikel zu Brustkrebs

Ökotest Nr. 9/September 2002: Extra. Die 100 besten Kliniken für Onkologie. Der große Krankenhauscheck Teil 3.

Spiegel, 15/2002, 8.4.2002: Die deutsche Brustkrebs-Misere

Filme zu Brustkrebs und Krebs
Cancer in Two Voices, USA 1993, R: Sandy Butler, Barbara Rosenblum.
Die Autorinnen geben Einblick in ihr gemeinsames Leben, ihren Umgang mit der Brustkrebserkrankung von Barbara Rosenblum und ihren Tod.

Lebenskünstlerinnen, BRD 1999, R: Gesine Meerwein, Katharina Gruber.
Die Autorinnen interviewen sieben Frauen zu ihren Krebserkrankungen und ihrem Umgang mit sich, der Krankheit und ihrer Umwelt - allesamt Lebenskünstlerinnen.

Rachelīs Daughters, USA 1998.
Dokumentarfilm über eine Gruppe brustkrebserkrankter Frauen in den USA, die sich auf die Suche nach den Ursachen von Brustkrebs machen. Sie interviewen WissenschaftlerInnen zu unterschiedlichen Aspekten wie Elektrosmog und Pestiziden.

Die großen Ferien, NL 1999, R: Johann van der Keuken.
Als der Dokumentarfilmer Johann van der Keuken die Diagnose Prostatakrebs erfährt, beschließen seine Frau und er gemeinsam eine Weltreise zu machen. Die Reise wird zu einer intensiven Auseinandersetzung um medizinische und spirituelle Fragen, Leben und Sterben. Der Regisseur starb 2000 an den Folgen seines Krebses.

Entscheidung aus Liebe, USA 1989, D: Julia Roberts.
Eine Krankenschwester verliebt sich in in einen Krebspatienten während dessen Chemotherapie. Sie beschäftigt sich ausführlich mit Therapie und Behandlung und der familiären Situation des Patienten.

Seite an Seite, USA1998, D: Susan Sarandon, Julia Roberts.
Susan Sarandon spielt eine krebskranke Mutter - sie scheint ihre Kinder zunächst an die neue Frau ihres Ex-Mannes zu verlieren. Beide Frauen freunden sich aber nach heftigen Auseinandersetzungen miteinander an. Was wie eine tränenrühriges Melodram beginnt, entwickelt sich zu einer ernsthaften Auseinandersetzung um Muttersein, Krankheit und Sterben.

Ich sterbe und ich lebe, BRD 2000.
Das Filmtagebuch begleitet eine Brustkrebspatientin in ihren letzten Lebensmonaten. Sensibel zeigt der Dokumentarfilm ihr Abschiednehmen von Freunden und Familie sowie ihren Tod.

Hauptsache Leben, Deutschland 1998, R: Connie Walther, D: Renée Soutendijk, Huub Stapel.
Eine alleinerziehende Mutter wird mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert: Ihre Kinder reagieren mit Verunsicherung und Wut auf die Krankheit ihrer Mutter. Behutsam beginnt die Protagonistin eine neue Beziehung.

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